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Der Hindernisbau ist im Reitsport eine Wissenschaft für sich, die sogar den Beruf des Parcoursdesigners für die großen Prüfungen mit sich brachte. Denn ein Parcours bedeutet nicht nur Ständer und Stangen. Zum einen sollte ein Hindernis nicht nur Rot und Weiß aussehen, sondern mehrere Farben besitzen und auch, wenn möglich, etwas darstellen.

In den großen Parcours findet man dies an nahezu jedem Hindernis, allerdings haben auch kleinere Turniere gelernt, dass verschiedenartige Hindernisse, für das Pferd eine zusätzliche Schwierigkeit darstellen ohne sie noch höher machen zu müssen. Das Pferd sieht anders als der Mensch, zum Beispiel sind einfarbige Stangen für das Tier schwierig, jedoch mehrfarbige Hindernisstangen teurer wegen der Mehrarbeit beim Hindernisbau.

Wichtig bei den Ständern und Auflagen, in welche die Stangen gelegt werden, ist, dass diese nicht zu flach sind, damit die Stangen nicht bei der leichtesten Berührung fallen, aber natürlich auch nicht so tief, dass diese immer liegen bleiben, für mehr Informationen kontaktieren Sie einfach das Hindernisbau - Team.

Nichts am Hindernis darf eine außergewöhnliche Verletzungsquelle für das Pferd darstellen, das ist vor allem beim Hindernisbau im heimischen Stall zu beachten. Keine Splitter an Holzstangen oder kaputte Ständer. Kunststoffhürden sind ohnehin zu bevorzugen. Vor allem gilt dies auch für Mauern, die leicht zum Einsturz gebracht werden müssen, damit das Pferd sich nicht verletzt.

Hindernisständer sollten immer stabil sein und nicht einfach umfallen. Für einen einfachen Übungsparcours eignen sich auch Autoreifen oder Strohballen für den Hindernisbau.

Wichtig ist auch, dass der Parcours mit den Hindernissen abwechslungsreich bestückt ist. So sollten immer Steilsprünge, Oxer und auch Triplebarren abwechseln, um einen Parcours zu gestalten. Auch Kombinationen sind in den höheren Klassen wichtig. Auch ein Wassergraben ist eines der Hindernisse, die oft nicht fehlen dürfen beim Hindernisbau. Hier muss darauf geachtet werden, dass das Pferd weder vor noch nach dem Wasser ausrutschen und stürzen kann. Eine Absprunghilfe vor dem Wasser ist hilfreich.