Springparcours Fangständer
Im Pferdespringsport sind die Ständer für den Springparcour die Aufhängungen für die meisten Arten von Hindernissen. Sie bilden die statische Stabilität für die dazwischen hängenden Stangen, Gatter oder Unterbauten, die in der Geamtheit den Sprung oder das Hindernis ausmachen. Die Ständer bekommen ihre Standfestigkeit indem man die Standflächen in zahlreichen Formen wie Kreuz-, Platten-, Breit-, Stempel- oder Podestform ausbildet.
In der Gestaltung der Ständer sind der Phantasie des Parcourbauers keine Grenzen gesetzt. Es ist aber immer zu beachten, dass die Ständer mit dem Gesamthindernis, den Sprüngen, ein flexibles Gebilde darstellen. Das ist erforderlich, damit das Pferd beim Anstoßen gegen die Stangen, Gatter oder Ricks nicht bei seiner natürlichen Bewegung behindert wird und Teile des Hindernisses umfallen können, was in der sportlichen Bewertung als Fehler angerechnet wird und gewollt ist. Besonders wichtig ist dies bei den Hochweitsprüngen oder bei der Tripelbarre, bei der das Pferd erst am Ende des Hochweitsprunges den höchsten Punkt des Sprunges erreicht.
Parcourbau ist eine Spezialistensache und die Ausgewogenheit der Springparcourständer sind für die Gesundheit von Pferd und Reiter von besonderer Bedeutung. Am Hindernis darf die Aufhängung nicht haken oder festhalten, weil sonst das Pferd als Fluchttier einen Widerstand verspüren würde und von einem Sturz bedroht wäre.
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